Wie ist die Rechtslage bei Handyortungen?

Wie ist die Rechtslage bei Handyortungen?
Wie ist die Rechtslage bei Handyortungen?

Vom Orten von Freunden zur Übermittlung individueller Kundendaten

Neben unserem Ortungs-Dienst im Internet gibt es weitere Ortungs-Möglichkeiten von Apple, Google, Facebook und Co., die die Positionsabfrage via GPS für andere Zwecke nutzt.
Zu diesen gehören:
  • Navigationssystem und Staumelder von GoogleMaps
  • die Angabe von Facebook-Statusmeldungen via Smartphone
  • das Senden von Ortsdaten bei der Nutzung verschiedener Anwendung zur Anlage eines individuellen Kundenprofils
Ob Android oder iOS, die Apps senden ständig eine menge Daten an den App-Inhaber. Dazu gehört nicht nur die weitergabe der eigenen Nummer oder Position.
Diese Einstellungen sind voreingestellt und benötigen keine weitere Anmeldung. Dies birgt die Gefahr des „gläsernen Kunden“, der anhand einer aktivierten Handy-Lokalisierung preisgibt, an welchen Orten er sich oft aufhält oder in welchem Viertel er wohnt. Neben Apps bezüglich des eigenen Handy-Standortes, ermöglichen die Apps Google Latitude und der Freunde Finder von Apple mehr als das Orten eines verlorenen Handys. Diese Software zeigt alle individuell registrierten Handys in einem bestimmten Umkreis. So kann man z.B. sehen, ob sich gerade Freunde in der Nähe aufhalten.
Tipp: Besonders praktisch ist das, wenn man abends weggeht und sich in der Umgebung viele Bars oder Clubs befinden. So kann man durch die Handyortung einfach und schnell sehen, ob noch weitere Freunde/Bekannte in der Nähe sind.
Situation Ist das Orten legal?
Das Handy von Freunden orten Nur mit ausdrücklicher Einwilligung
Das eigene Handy orten Jederzeit und unbeschränkt
Das Handy des Partners orten Nur mit ausdrücklicher Einwilligung
Handys der Kinder orten Bis zum 18 Lebensjahr

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